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    Was ich brauche?

    Das fragt sie mich. K. vom ambulanten Hospizdienst kommt schon das dritte Mal zu M., als auch ich ihr – endlich – begegne. Als sie geht, fällt dieser kurze Satz: Es sei ja sicher auch für mich kein Spaziergang. – Nein, in der Tat. Ist es nicht. – Allein dieser Satz aber macht ihn für einen Moment leichter, den Nicht-Spaziergang. Gesehen werden. Das, was mir in letzter Zeit am meisten fehlt. – Was ich bräuchte, fragt K., damit es mir besser ginge. In diesem Moment zwischen Tür und Angel weiß ich nicht, was ich antworten soll, welche realistischen Dinge ich…

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    Die Dinge eines Lebens aufräumen

    Es ist schwer, es tut weh. Ein jedes Ding, das in seiner Umgebung, meiner Umgebung, unseren Haushalten herumliegt und -steht, eine jede kleine Materie ist mit Leben gefüllt. Mit einem vergangenen Zweck oder einem zukünftigen Alltagsauftrag, mit Erinnerungen oder Plänen,…

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    Eine 24-h-Betreuung

    Es war eine lang schon gehegte Idee, ein Hoffnungsschimmer, eine Karte, auf die wir eine Zeitlang alles setzten. Wir – das sind in diesem Fall seine Kinder und ich. M. selbst nicht. Wochenlang hatten wir auf ihn einreden, uns beschimpfen…

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    Palliativ

    „Sie können doch beide nicht mehr.“ Die Ärztin unseres ambulanten Palliativdienstes erfasst es mit einem Blick, kaum dass sie unser Haus betreten hat. Sie hat recht, so sehr recht: Wir können nicht mehr. Insbesondere die Nächte sind zu einer einzigen…

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    Hineingeworfen

    Es begann unvermittelt. Wenn ein Mensch bis ins hohe Alter rundum selbstständig und körperlich fit durchs Leben geht, täglich lange Wanderungen unternimmt, in den letzten Jahren mehrere schwere Erkrankungen locker durchgestanden hat … und dann plötzlich stürzt, mehrfach innerhalb weniger…